Nutzen Sie Gewürznelke, Lorbeer & Zimt für herrlich belebende Naturparfums!
Jetzt entdeckenWerden Sie aktiv und munter mit Rosmarin und Minze!
Jetzt entdeckenLassen Sie sich verzaubern von Honig, Tonka oder Vanille!
Jetzt entdeckenRose, Jasmin, Iris - duften nicht nur für Bienen verlockend!
Jetzt entdeckenHolen Sie sich den Wald nach Hause...
Jetzt entdeckenProbieren Sie jetzt Sommer Sonne und saftige Düfte!
Jetzt entdeckenMyrte, Teebaum und Patschouli sind wahre Wohltäter!
Jetzt entdeckenMit Anissamen und Kreuzkümmel angenehm entspannen!
Jetzt entdeckenErhalten Sie Kraft und Energie mit Weihrauch und Angelikawurzel!
Jetzt entdeckenDie Wahrnehmung ätherischer Öle führt uns auf den Weg zum duftenden Glück. Der Geruchssinn ist das Fenster zum Gefühlsleben. Die Düfte erreichen unser Innerstes und sind eng mit den Emotionen verknüpft. Eine herrlich aromatische Möglichkeit uns selbst etwas Gutes zu tun und Wohlbefinden zu erlangen.
Der Umgang mit ätherischen Ölen ist nicht an einem Wochenende gelernt. Es bedarf aber auch keines Studiums, sondern des Zulassens seiner Intuitionen und den Mut auf seinen Körper zu hören und Neues auszuprobieren.
Die Öle können nicht nur schöne Düfte sein, sondern sie sind Helfer und treue Begleiter in sämtlichen Lebenslagen. Entdecken Sie für sich die faszinierende Welt der Gerüche und die eindrucksvollen Wirkungsweisen, die die Vielfalt der Natur uns bietet.
Aromaöle enthalten die duftende Seele der Pflanzen, ihre Lebenskraft in hochkonzentrierter Form. Die köstlich riechenden Stoffe schmeicheln unserem Geruchsinn und haben eine tiefe Wirkung auf Geist , Körper und Seele.
Wie bei den Prinzipien des Yin und Yang bringen die ätherischen Öle einen ausgeglichenen Zustand mit sich, in welchem sich die Selbstheilungskräfte des Körpers voll entfalten können. Erleben Sie Harmonie und ganzheitliche Gesundheit.
Wie werden ätherische Öle hergestellt?
Für die Gewinnung qualitativ hochwertiger ätherischer Öle wird am häufigsten die Wasserdampfdestillation eingesetzt. Dabei kommen die Pflanzenteile auf ein Gitter, unter welchem sich ein beheizter Wasserbehälter befindet. Der aufsteigende Wasserdampf löst die Aromaöle und steigt mit ihnen auf. Die ätherischen Öle werden dann in einer Kühlschlange vom Wasser getrennt, da sie entweder schwerer oder leichter als Wasser sind.
Um die Duftöle zur Heilung in der Aromatherapie zu gewinnen, werden spezielle Öle, wie Zitrusöle, auch mittels Pressung ihrer Fruchtschalen gewonnen. Die Früchte werden gewaschen, zerquetscht und anschließend wird das Öl und der Saft durch Zentrifugieren getrennt.
Bei besonderen Blütendüften wie Jasmin oder Fangipani wird bevorzugt mit Alkohol oder chemischen Mitteln wie Hexan das ätherische Öl aus der Pflanze herausgezogen. Das Lösungsmittel wird am Ende des Verfahrens abfiltriert und entfernt.
Duftöle können auch synthetisch aus Erdölausgangsprodukten hergestellt werden, woraus heutzutage die meisten Parfums bestehen. Die synthetischen Duftöle sind aber völlig wirkungslos.
In der Aromatherapie und Aromapflege finden synthetische oder naturidentische Duftöle daher keine Verwendung. Es ist wichtig, dass nur 100 % naturreine ätherische Öle bei allen Anwendungen zum Einsatz kommen, da sie ihre Wirkung über den Geruchssinn, über Hautkontakte, Einreibungen, Kompressen oder Bäder entfalten.
Ein gutes ätherisches Öl erkennt man an den Angaben auf dem Etikett..
- "100 % reines ätherisches Öl"
(nicht: "naturidentisch" oder "Parfumöl)
- die lateinische botanische Beizeichnung der Herkunftspflanze, um Verwechslungen mit anderen Arten zu vermeiden
- das Ursprungsland (eindeutiger Staat), da die Öle je nach Herkunft variieren können
- Angabe des Pflanzenteils aus dem das ätherische Öl gewonnen wurde, wenn Varianten möglich sind, da die Wirkung verschieden sein kann (z.B. Blätter, Rinde, Wurzel)
- die exakte Füllmenge in ml oder g
- Angaben über den Anbau, aus kontrolliert-biologischem Anbau, aus Wildsammlung oder aus konventionellem Anbau
- das Gewinnungsverfahren, bei Extraktion sollte das Lösungsmittel genannt sein
- genaue Angabe des Zusatzes und des Mischungsverhältnisses in Prozent bei zähflüssigen ätherischen Ölen (z.B. Benzoe Siam, Mimose, Tonka), die oft mit Weingeist oder Jojobaöl versetzt werden, um sie anwendungsfreundlicher zu machen
- gegebenfalls ein Trägeröl in Prozent (sehr teure Öle wie z.B. Irisöl werden auch verdünnt angeboten)
- die Chargennummer (Kontrollnummer) über die das Öl bei Beanstandungen identifizierbar ist
Haltbarkeit und Aufbewahrung der ätherischen Öle..
Die Haltbarkeit der ätherischen Öle ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie: Herstellung, Lagerung oder Pflanzenart.
- Zitrusöle sind ca. 1 Jahr haltbar
- Nadelöle sind ca. 1 Jahr haltbar
- Blütenöle sind ca. 3 Jahre haltbar oder länger
Ätherische Öle greifen Kunststoffe an und sollten in Brau-, Blau- oder Violett-Glas aufbewahrt werden. Des Weiteren sollten sie kühl, trocken und lichtgeschützt, aber nicht im Kühlschrank lagern. Geruchs- oder Konsistenzveränderungen sind Anzeichen für das sogenannte "Umkippen" des ätherischen Öls.
Wie werden ätherische Öle dosiert und angewendet?
Bis auf wenige Ausnahmen dürfen ätherische Öle nicht pur auf die Haut aufgetragen werden. Ätherische Öle können sich nicht mit Wasser verbinden, sondern sind fettlöslich. Sie müssen also mit einem Emulgator gemischt werden:
- Sahne
- Milch
- Honig
- Salz
- Fette Öle (Basisöle) z.B. Mandelöl
- Alkohol
Bei Waschungen wird zuerst das ätherische Öl mit dem Emulgator verrührt und dann erst in das Bade- oder Waschwasser gegeben. Bei Einreibungen wird das ätherische Öl mit einem Basisöl vermischt. Dabei ist es wichtig den Kontakt mit den Augen zu vermeiden.
Dosierung für die Duftlampe:
- 5 - 8 Tropfen, maximal 10 Tropfen ätherische Öle mit Wasser
- Dauer: 1 - 2 Stunden, keine Dauerbeduftung
Inhalation:
- 1 Tropfen ätherisches Öl auf 1 LIter abgekochtes heißes Wasser, mit geschlossenen Augen einige Minuten inhalieren
Teilbäder, z.B. Fußbad:
- maximal 4 Tropfen ätherische Öle auf 1 EL Emulgator geben und dann langsam mit dem Wasser verrühren
Vollbäder:
- maximal 10 Tropfen ätherische Öle auf 1 EL Emulgator geben und dann langsam mit dem Wasser vermischen
Waschung:
- maximal 2 - 4 Tropfen ätherische Öle auf 1 EL Emulgator geben und mit dem Waschwasser vermischen
Gesichtsöl:
- 5 - 10 Tropfen ätherisches Öl auf 100 ml Basisöl geben z.B. Arganöl
Massageöl
- 10 - 25 Tropfen ätherisches Öl auf 100 ml Basisöl geben
Raumbeduftung mit ätherischen Ölen..
Der erste und einfachste Einstieg in die Welt der Aromatherapie ist häufig die sichere, wirksame und abwechslungsreiche Raumbeduftung mit z.B. einer Duftlampe. Die ätherischen Öle bringen sofort neue Energie in unsere Wohnräume, beleben Geist, Körper und Psyche und sind nahezu an jedem Ort geeignet.
Mit ätherische Ölen lässt sich in der Duftlampe aber nicht nur schnell eine gewünschte Atmosphäre schaffen, mit frischen Zitrusdüften, sinnlichen Blütendüften oder Weihnachtsdüfte. Die Öle finden auch sehr wohltuende Verwendung in der Raumbeduftung bei Erkältungen, Konzentrationsschwäche oder Schlafstörungen und können sehr hilfreich bei der Vermeidung von Krankheitskeimen bei Erkältung durch die Luft sein.
Werden die ätherische Öle in einer Duftlampe angewandt ist zu beachten, dass die Wasserschale groß genug ist und der Abstand zu Lichtquelle nicht zu gering. Die Wassertemperatur sollte 50° C nicht überschreiten, damit die äthterische Öle nicht "leiden". Auch sollte immer genügend Wasser mit dem Öl in dem Schälchen sein, welches nach 3 - 5 Duftanwendungen mit etwas Alkohol oder Duftlampenreiniger sauber gemacht werden sollte.